Weltflüchtlingstag

 

Der von den Vereinten Nationen im Jahr 2001 eingerichtete Aktionstag (Weltflüchtlingstag) soll sich an alle derzeit auf der Flucht befindenden Menschen richten. Laut dem UNHCR sind im Jahr 2016 über 65 Millionen Menschen auf der Flucht gewesen. Über die Hälfte seien Kinder, so das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen. Das ist ein erschreckendes Bild, welches sich abzeichnet, denn zusätzlich dazu werden nur 22.5 Millionen Menschen von der UN als anerkannte Flüchtlinge deklariert. Und das, obwohl jede Minute etwa 20 Menschen im Jahr 2016 ihr zuhause verlassen mussten, um eine neue Bleibe zu finden oder um ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit wegen fliehen mussten. Viele der Menschen, die flüchten mussten, bleiben innerhalb einer Landesgrenze, sodass hier von einer sogenannten Binnenmigration gesprochen wird.

Auffällig dabei ist, dass 9 von 10 Geflüchteten aus Entwicklungsländern kommen. Dadurch wird klar, dass Migration aufgrund sozio-ökonomischer Hintergründe eine starke Rolle spielt. Viele der migrierenden Menschen wollen die Vorteile wirtschaftlich florierender Industrieländer nutzen, um ihr eigenes Glück zu finden. Das wird ihnen zumeist von den jeweiligen Behörden untersagt, sollten sie nicht passende berufliche Qualifikationen vorweisen können.

Der 20. Juni jeden Jahres soll uns nicht nur daran erinnern, dass es Menschen gibt, die zur Migration gezwungen sind, sondern auch die damit verbundenen Opfer näher bringen. Das obenstehende Video bietet einen Einblick in das Leben von über 30 Millionen Minderjährigen auf der Flucht. Jeden Tag sterben Menschen bei dem Versuch sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Der internationale Weltflüchtlingstag versucht, das nicht vergessen zu lassen.

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