Gründerin von Wefugees ist „Social Innovator To Watch 2017“

Passend zum goldenen Herbstwetter gibt es tolle Neuigkeiten für das Team von Wefugees: Unsere Gründerin Cornelia Röper wurde vom Online-Magazin tbd* als ‘Innovator To Watch Deutschland 2017’ ausgezeichnet. Die Auszeichnung stand unter dem Motto: “Menschen und Organisationen, die die Welt verbessern”.

“Make a Career Out of Changing the World”: So lautet der Leitspruch der Online-Plattform tbd* (die Abkürzung steht für ‘to be determined’). Informiert wird hier über eine Fülle an Projekten und Organisationen, die sich mit Herz und Seele für nachhaltige und soziale Visionen einsetzen. Außerdem findet man auf tbd.community eine ausführliche Stellenanzeige mit vielfältigen Jobs rund ums Thema Gemeinnützigkeit. Die Stellenanbieter reichen von jungen Projekten wie beispielsweise Wefugees bis hin zu den großen NGO’s ‘Oxfam’ oder ‘Amnesty International’.

Cornelia Röper war mit Wefugees zunächst eine von 50 GründerInnen und Projekten, die es in die Vorauswahl geschafft hatten. Nach mehreren Monaten des zähen Wartens steht nun fest, dass sie zu den GewinnerInnen in der Kategorie ‘Entrepreneurship’ gehört. Für das Team von Wefugees bedeutet die Auszeichnung eine tolle Bestätigung ihrer Arbeit. Neben ‘Entrepreneurship’ waren die 50 Nominierten in die Kategorien ‘Intrapreneurship’ und ‘Organisationen & Projekte’ unterteilt. Laut der 5-köpfige Jury waren dabei die Kriterien Innovationsgrad, Skalierbarkeit und Umsetzbarkeit ausschlaggebend.

Nach ihrem Studium an der HNEE, war Cornelia Röper als COO für das Software Unternehmen ‘Enabee’ tätig. Außerdem arbeitete sie für die Deutsche Telekom, wo sie speziell durch Erfahrungen im Bereich der Social Communities glänzen konnte. 2015 nutzte sie ihre Expertise um neue, noch einfachere Möglichkeiten der Informationsbeschaffung für Geflüchtete zu entwickeln – so entstand Wefugees. Neben Cornelia Röper ist Henriette Schmidt als Co-Gründerin für die Entwicklung der Plattform verantwortlich. Momentan gehören insgesamt sechs Personen zum Team, welches sich täglich in einem Coworking Space in Berlin Mitte trifft, um dort eifrig an der Weiterentwicklung und Verbreitung von Wefugees zu feilen. Auf Wefugees.de können Menschen, die sich erst seit kurzer Zeit in Deutschland befinden, Fragen und Probleme aus allen möglichen Bereichen (wie beispielsweise Bildung oder Arbeit) mit der Community teilen. Ziel des Projekts ist es, einen Kommunikationskanal zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu schaffen, der innerhalb bürokratischer Strukturen oftmals zu kurz kommt. Seit ihrem Start konnte die Plattform bereits über 5000 Beiträge verzeichnen.

“Unternehmen sparen mit Technologien wie unserer eine Menge Geld im Servicebereich. Aber dort wo Technik wirklich gesellschaftliche Probleme lösen kann, wird sie noch viel zu selten eingesetzt”, erklärt Cornelia Röper. “Die Nachfrage nach Beratungen im Asyl- und Sozialbereich ist um ein Vielfaches höher als die bisherigen Angebote. Mit Wefugees können wir nahezu alle Menschen erreichen und ihnen die individuellen Informationen zukommen lassen, die sie benötigen.”

Auch Kolleginnen und Kollegen aus der Branche äußern sich äußerst positiv über die Arbeit, die bei Wefugees täglich geleistet wird. Beispielsweise Ána Alvarez Monge, Gründerin von ‘Migration Hub Network’, welches soziale Entrepreneure vernetzt und unterstützt.

“Ich fühle mich geehrt Cornelia in unserem Netzwerk dabei zu haben. Nicht nur aufgrund der tollen Arbeit die in ihrem Team bisher geleistet wurde, sondern auch wegen ihrer menschlichen Art, durch die sie die Tech-Branche bereichert.”

Auch medial fand die Auszeichnung Anklang. So berichtete die Rheinpfalz im Zuge der Preisverleihung über Wefugees und seine Gründerin. Die entsprechenden Artikel findet man unter:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/gruenstadt/artikel/preis-fuer-weltverbesserer-1/

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