LOVE OUT LOUD FOR WEFUGEES

„Niemanden interessiert was De Maziere sagt“. Wefugees bezieht auf der re:publica Stellung.

Gleich zwei Mal war Wefugees auf der diesjährigen re:publica vertreten. Die re:publica ist eine Medienkonferenz, die sich mit neuen Medien und der sich wandelnden digitalen Gesellschaft beschäftigt. Also genau der richtige Ort für Wefugees.

In einer Panel-Diskussion mit dem Titel „LOVE OUT LOUD FOR REFUGEES“ diskutierte Gründerin Henriette Schmidt mit Ferdinand Dürr von Adopt a Revolution und Maxie Lutze von Konfetti über die veränderten Bedürfnisse von Geflüchteten, zwei Jahre nach Ihrer Ankunft. Veränderungen, die sich in der Wefugees-Community gut nachverfolgen lassen. Wie Henriette Schmidt beschrieb, wandeln sich die Fragen, die die Wefugees-Community beschäftigten, von vermehrt juristische Fragen zum Asylsystem, zu mehr alltagsbezogenen Themen, wie Fragen zur Steuererklärung oder Kita-Plätzen.

Auch der Umgang mit Geflüchteten sollte daher heute ein anderer sein, als kurz nach ihrer Ankunft. Schmidt betonte, wie wichtig es sei, Geflüchtete ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen. Genauer gesagt, dass Initiativen ihren Schwerpunkt mehr auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ legen sollten, um Geflüchteten ein unabhängiges Leben in Deutschland zu ermöglichen. Ein Konzept das Wefugees, durch den einfachen Zugang zu Informationen und der Ermächtigung zum selbstständigen Lösen von Herausforderungen, bereits seit Beginn an verfolgt.

De Maizières politische Antwort, auf die veränderten Bedürfnisse von Geflüchteten in Form einer deutschen „Leitkultur“ wurde von Schmidt stark kritisiert. Eine solche Leitkultur ginge stark an der Realität vorbei und hätte jedenfalls keinen Einfluss auf die Arbeit bei Wefugees. Auch die anderen Diskutierenden nahmen Abstand von diesem Konzept.

Im weiteren Verlauf der re:publica lud Wefugees alle Interessierten zum Lightening-Talk und Workshop ein. Unter der Anleitung von Gründerin Cornelia Röper machten sich die Teilnehmenden mit der Plattform vertraut und diskutierten im Anschluss angeregt über die Möglichkeiten der Online-Community. Die einfache Übertragbarkeit von Wefugees in andere Länder begeisterte die Teilnehmenden und erlaubte einen Blick in die Zukunft, der Geflüchtetenhilfe weltweit.

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